Unser 2020 – ein etwas anderer Jahresrückblick

Wir waren stiller dieses Jahr. Aber es wird laut. Und rot. Und gut.

Wir waren stiller dieses Jahr. Aber es wird laut. Und rot. Und gut.

Was ein Jahr. Das müssen wir dir nicht sagen. Aber trotzdem müssen wir reden. Weil dieses Jahr anders war. Und weil wir immer noch da sind. Nur eben anders. Schaut man sich unser Instagram an, so haben wir seit Anfang des Jahres ganze 10 Posts abgesetzt. Im Jahr davor waren es beinahe dreifach so viele. Wir waren stiller dieses Jahr. Aber nicht, weil wir unser weniger für unsere Punkte stark gemacht haben, sondern weil wir sie gelebt haben. Denn Solidarität steht nach wie vor im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit. Wir sind füreinander eingetreten in einer Zeit, in der wir distanzierter waren als je zuvor. Wir haben unsere Familien unterstützt und waren für die Leute da, die uns brauchten. Wir haben Menschen, die vor Krieg, Terror oder Armut geflüchtet sind, vor Ort unterstützt und gleichzeitig uns für die Wahrung der Menschenrechte eingesetzt. Wir haben gemerkt, wie wichtig offene Grenzen sind (Stichwort Brexit) und trotzdem Kontakt zu unseren Freunden gewahrt. Wir haben uns für Vielfalt eingesetzt, sowohl auf der Straße als auch in den sozialen Medien. Wir haben die Risikogruppen geschützt und unterstützt. Wir haben gemerkt, dass Freiheit in Recht ist, dass wir verteidigen müssen und querdenken nicht richtig ist. Wir haben den besten Landrat aller Zeiten für den Kreis Euskirchen gewonnen und dafür haben wir trotz Corona einen unglaublich überragenden Wahlkampf gemacht. Wir haben nun einen Bürgermeister in Euskirchen, der dafür sorgt, dass die Stadt etwas roter wird. Wir haben gelernt, wie man tolle Memes gestaltet. Wir haben ein tolles Mitglied im Vorstand der NRW Jusos verabschiedet. Wir haben mit anderen jungen Organisationen politische Arbeit betrieben.  Wir haben für eine nachhaltigere Zukunft gekämpft. Wir haben unsere Freundschaften gepflegt. Wir haben als junge Sozialist:innen gelebt, ohne das durch die Welt zu posaunen. Denn in solchen Zeiten ist es wichtig, dass wir uns haben und solidarisch miteinander leben. Deswegen hoffen wir, dass du es uns verzeihst, wenn es etwas ruhiger war. Und trotzdem waren wir für dich da, haben uns weiter angeschaut, was fernab von Corona in unserem Kreis zu verbessern ist und hatten ein offenes Ohr, für all deine Ideen. Dazu haben über das Jahr hinweg knorke Mitglieder:innen sammeln können, die motiviert sind sich für sozialistische Themen stark zu machen.  Und motiviert sind wir auch, stärker denn je. Denn wir haben gemerkt, wie wichtig es ist, ein Teil der Jusos zu sein. Und das wollen wir im Jahr 2021 nach außen tragen. Deswegen mach dich drauf gefasst, dass es laut wird. Und rot. Und solidarisch. Und gut. In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rusch ins neue Jahr und haben übertriebenst Bock aufs neue Jahr. #homeiswheretheeifelis

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